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eab "VEB Elektro Anlagenbau" in Berlin Lichtenberg, später Kombinatsbetrieb des KEAB
eaw "VEB Elektroapparatebwerk" in Berlin-Treptow, ehemals AEG
eigentum
In der SBZ/DDR gab es mehre Eigentumsformen, dem Privateigentum, dem Eigentum der Besatzungsmacht (siehe >SAG / SDAG  ,siehe auch > SBZ), Unternehmen mit staatlicher Beteiligung und dem sozialistischen Eigentum, das genossenschaftliche (siehe weiter unten, dann das Eigentum von Parteien und Massenorganisationen (Vereinigung organisationseigener Betriebe - VOB), wie der VOB ZENTRAG (SED), VOB Aufwärts (LDPD), VOB Union (CDU), VOB National (NDPD) und das "Volkeseigene Eigentum", in Form der der allerertsten "volkseigenen" Betriebe, den "Landesseigenen Betrieben - LEB, (die Oktober 1947 umgewandelt wurden in (Volkseigener Betrieb - VEB/ Volkseigenes Gut - VEG oder in Vereinigung bzw. Verwaltung Volkseigenrer  Betriebe - VVB in einem "echten" Zusammenschluß (VereinugungVB) oder in rein organierter Zusammenarbeit (VerwaltungVB)von Betrieben, aus denen beiden, später in den 70/80´er Jahren meist Kombinate entstanden) sowie . Die ersten VVB´s waren durch (L)änder verwaltet, also fing ihre Bezeichnung mit VVB (L) an. Erste 1948, gesamtzonal (Z)entral, verwaltete VVB (Z) z.B. der Elektrindustrie waren die die VVB (Z) Elektromaschinenbau - VEM, VVB (Z) Radio- und Fernmeldetechnik - RFT und VVB (Z) Installatiotsmaterial, Kabel und Apparate- IKA .
Nach der Enteignung von Kriegs/kriegsnahen/NSDAP-Mitglieder-eigenen Betrieben (in Sachsen wurde die Enteignung befürwortet mit 76% wohlwollender Zustimmung der Bevölkerung und aller Parteien wie CDU, KPD/SPD>SED und LDPD, im einzigen je in der SBZ/DDR durchgeführten Volksentscheid), der Enflechtung von Konzeren und Großbetrieben und der Schaffung der SAG/SDAG-Betriebe zur Leistung der Reparationszahlungen, wurden ähnlich der "NÖP" (Neue Ökonomosche Politik) durch Lenin und Trotzki in den Anfangsjahren der Sowjetunion, auch in der SBZ/DDR klein- und mittelständische Privatbetriebe zur anfänglichen Förderung des Wiederaufbaus und späteren Förderung der Konsumgüterproduktion nicht nur geduldet, sondern politisch gewollt. Um diesen Prozess zu unterstützen, aber auch zu kontrollieren, wurden seit 1949 staatliche Beteiligungen an Privatbetrieben verstärkt erworben, u.a. mit Hilfe der Deutschen Investitionsbank (siehe > DIB).
1972 wurde allerdings nach einem Beschluss des Ministerrates, der Anteil der Privatbetriebe auf etwa 2 % reduziert. Es gab nach dieser letzten massiven Aktion der "Überführung in Volkseigentum" nur noch Kleinstbetriebe in den Branchen Handel, Gastronomie und Handwerk. Es gab sowohl "Überführungen" unter Druck, als auch "friedliche Überführungen", bei denen den Eigentümern angeboten wurde, als Betriebsleiter zu fungieren.
In der Landwirtschaft hingegen existierte faktisch schon viel früher kein privater Sektor mehr. Die Besatzungsmacht fürte nach Kriegsende bereits eine Enteignung/Bodenreform durch "Junkerland in Bauernhand". Ehemalige Landarbeiter konnten nun endlich als Neubauern, "ihre eigene Scholle beackern". Zu dieser Zeit gab es noch eine Eigentumsform gemeinschaftlichen Eigentums des ZVdgG/VdgB*, der Maschinen- Traktorenstation (MTS), in der sie landwirtschaftliches Gerät ausleihen konnten.
Großgüter wurden später in die nie sehr erfolgreichen staatlichen volkseigenen Güter (VEG) umgewandelt. Ökonomisch wesentlich erfolgreicher waren die Anfang der 50´ iger entstehen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG), in die sich die Bauern nun zusammenschlossen. Teils auf Druck, teils freiwillig. Parallel entstanden dazu Genossenschaften wie den bäuerlichen Handelsgenossenschaften  (1950 Zusammenschluß mit den Zentralvereinigung der gegenseitigen
Bauernhilfe - zur VdgB/BHG  (BHG - Bäuerliche Handelsgenossenschaften), den Produktionsgenossenschaften im Handwerk (PGH´s, ebenfalls ökonomisch sehr erfolgreich), im Gartenbau (Gärtnerische Produktionsgenossenschaft - GPG) und in der Fischerei (Produktionsgenossenschaft werktätiger Fischer - PWF), der im Handel und Gastronomie nach dem Vorbild der seit den 20´iger Jahren in der Weimarer Republik schon bestehenden Konsumgenossenschaften und im Wohnungsbau Arbeiterwohnbaugenossenschaften (AWG). Letztere waren alledings keine Genossenschaften als Produzenten, Händlern oder Gastronomen, sondern als Eigentümer. Wer Mitglied werden durfte, entschieden Gewerkschaftfunktionäre und nach Zahlung einer Einlage, hatte man in einigen Jahren, die Aussicht auf eine Neubauwohnung. Einen Teil der Einlage mußte aber auch mit Arbeit in Form von AWG-Stunden erbracht werden, das heißt Aufbaustunden, also Hilfsarbeiten auf Baustellen oder Zulieferbetrieben für die Bauindustrie. Es war durchaus Brauch, das Familienmitglieder, Arbeitskollegen, Bekannte und Freunde für den Antragsteller, meistens an einem Samstag mitableisteten. Das waren eine der vielen, durchaus positiven Gemeinschaftserlebnisse und -erfahrungen.

* ZVdgB, wurde am 22./23.11.1947 in Berlin die "Zentralvereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe" aus örtliche Komitees und Ausschüssen der gegenseitigen Bauernhilfe und späteren Landesvereinigungen gegründet. Im November 1950 Vereinigung mit dem "Zentralverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutschlands, dem Dachverband der BHG´s".
Der ZVdgB/VDGB verlieh in den MTS landwirtschaftliche Maschinen an die Nebaueren, hatte Sitze in der Volkskammer, den Landesparlamenten und späteren Bezirkstagen; den Kreistagen und in den Gemeindevertretungen und "organisierte" die seit 1950
einsetztende "Kollektievirung" der Landwirtschaft und der Gärtnereien zu LPG´s und GPG. Nach der Wende gründete sich aus dem VdgB der "Bauernverband der DDR e.V."
eg-gü³ Vorkriegsmarke Egon nther, der erstmals 1920 Schuhkrem in Tuben herstellte, Betrieb ging nach der Wende in Insolvenz. Die Marke wird derzeit durch anderen Hersteller und anderer, nicht-originaler Rezeptur verwendet
elbe jetzige Flugzeugwerke Elbe GmbH. Stellte als "VEB Flugzeugwerk Dresden" ab 1955 80 Verkehrflugzeuge Iljuschin 14P (ein Nachfolger der Lisunow LI-2, des sowjetischen Lizenzbaus der DC-3) her. Die Produktion wurde Anfang der 60´er im Rahmen der "RGW-Arbeitsteilung" eingestellt.
elfa Vorkriegsfirma 1926 - Elsterwerdaer Fahrzeugwerke AG, in der SBZ/DDR dann "VEB ELFA Elsterwerda" Landmaschinenbau, Melkanlagen und Melkkarusselle
elfe Am 05.12.1967 eingetragene Marke des "VEB ELFE Berliner Schokoladenwerk" (Wortbedeutung Elfe, Märchen- und Sagengestalt), als Hersteller von Tafelschokolade, Pralinen, Kakaoerzeugnisse, Hartkaramellen, Zuckerwaren-Gelees, Stielbonbon, Fondanterzeugnisse, Zuckerwaren; Halbfabrikate der Zucker- und Kakaowarenindustrie wie Fondantmassen, Fettglasuren, Überzugsmassen für Back- und Zuckerwaren und des vita-Ce-bon, einem gefüllten Bonbon mit Vitamin-C-Gehalt.
Der "VEB ELFE Berliner Schokoladenwerk" war einer der größten DDR-Süßwarenhersteller, produzierte seine Waren auf dem 1907 erichteteten, ehemaligem Werksgrundstück der "Kakao-Sckokoladen-Honigkuchen-Marzipan-Fabrik Cyliax" in Berlin-Prenzlauer Berg (Schwedter Ecke Kastatienallee), und in Berlin-Weissensee (Gustav-Adolf-Straße), dem einteigneten, ehemaligem Werksgrundstück, des unter der Marke "Trumpf" produzierendem Schokoladenhersteller Gebrüder Monheim.
Im Betriebsteil Prenlauer Berg gab es außer "VEB ELFE" nach Anbauten in den 70´er Jahren auch einen Teilbetrieb des ROBOTRON-Kombinates. Beide Betriebe produzieren nicht mehr und das Areal ist jetzt Loft-Wohnanlage (Schwedter Höfe). 1991 wurde auch im Weißeseer Betriebteil die Produktion eingestellt und am 08.VII.1992 wurde dort der Schornstein gesprengt, das letzte Zeichen von 70 Jahren süßer Handelsware, ging damit unter. Allerdings gab es auch in dieser Geschichte auch "unrühmliche Zeiten", denn in den Kriegsjahren 1939-45, wurden in dem Werk Zündeinrichtungen für die Waffenindustrie hergestellt. Heute befindet sich auf dem Gelände, an der Gustav-Adolf-Straße, ein Dienstleistungs- und Gewerbezentrum.
ekl Vorkriegsbetrieb (1872 - Siemens & Halske, 1928-Siemens-Plania AG als Teil des Rüttger-Konzernes). Nach dem Krieg Enteignung und Gründung als SAG und Übergabe 1954, nun als "VEB Elektrokohle Lichtenberg" in Berlin-Lichtenberg (Josef-Orlopp-Straße, ehemals Rittergutstraße), Hauptprodukte Kohlenschleifer/-bürsten/-stifte für Elektromotoren, Silit-Heizelemente und -Widerstände.  Bekannt war das betriebseigene Kultuhaus EKL und die Arbeiterwohnbaugenossenschaft AWG EKL . Nach der Wende Übernahme durch UCAR International und Stillegung des Werkes.
elasan Babyserie des LAW (Leipziger Arzneimittelwerk): Puder, Schmetterlingscreme, Creme, Milch, Bad, Öl, Lotion, Storchencreme
elaskon³ elastisch und konservierend, nicht beim Patentamt angemeldete Vorkriegsmarke (1928 durch Artur Richter gegründete Richter & Co. KG Dresden in Dresden-Laubegast mit der ebenfalls nicht eingetragenen Marke Ricol), Herstellung von Schmier- und Konservierungsstoffen. Im Zuge der Ereignissen um den 17.Juni 1953 zeitweilig unter staatliche Verwaltung gestellt. 1957 Übernahme des Betriebes durch Günther Gedecke und durch ihn 1958 Führung des Betribes mit Staatlicher Beteiligung und erstmalige Anmeldung der Wortmarke Elaskon am 03. 02.1958, Auszug aus dem Markeneintrag beim Patentamt: "Waren/Dienstleistungen: Chemische Erzeugnisse für industrielle, wissenschaftliche, photographische, landwirtschaftliche Zwecke, Feuerlöschmittel, chemische Produkte zur Konservierung von Nahrungsmitteln, Klebstoffe für industrielle Zwecke; Farben, Lacke, Rostschutzmittel, Holzkonservierungsmittel, Farbstoffe; Wasch- und Bleichmittel, kosmetische Mittel; Technische Öle und Fette, Schmiermittel; Tierärztliche Produkte; Dichtungs-, Packungs- und Isoliermaterialien; Straßenbaumaterialien, Asphalt, Pech, Bitumen"
Am 17.04.1972 - vollständige Verstaatlichung und Überfürhrung des Betriebes in das "volkseigene" "VEB Elaskonwerk Dresden". Nach der Wende Rückübertragung an Günther Gedecke und seinerseits Verkauf an die Firma Präg aus Kempten/Allgäu, später an die DEA und  2006 an ESSO.
elbflorenz Nach Enteignung der 1870 gegründeten Fa. Hartwig & Vogel  (Werk I in Dresden) , der 1891 gegründeten Conditorei und späteren  "GERO - Schokoladen- und Zuckerfabrik Gerling & Rockstroh" (Werk II in Dresden), der "Dr. med. Sperber Schokoladen- und Nährmittelfabrik GmbH" (Werk III) in Dresden und der "Kosa Schokoladenfabrik Rolle  KG" in Niederoderwitz wurde auds diesen 4 Betrieben in der Verwaltung Volkseigener Betriebe (VVB) Nahrungs- und Genußmittel zusammengefasst. Erstmalige Anmeldung als Wort- und Bildmarke durch den entweder durch die VVB oder schon durch den späteren "VEB DRESDNER SÜSSWARENFABRIKEN DRESDEN - ELBFLORENZ" am 04.08.1954. Nach der Wende alle Werke aufgelöst und abgerissen..Weiterführung der jetzt freien und nicht mehr mit dem ehemalin Produkt zusammenhängenden Markenrechte, erstmals durch die Fa. Kraft Jacobs Suchard GmbH, 28199 Bremen bis 1999, nach einigen Wechseln der "Markennutzer", zuletzt durch den Süßwarenhersteller Johannes Lühders KG, 21435 Stelle 2008, Löschung der Marke.
elfema VEB Elektro-Feinwerkstatt-Mittweida, nach Übernahme des verstaatlichten Heli-Radio, Teilbetrieb der späteren ROBOTRON-Kombinats, produzierte Zeilentrafos und PC-Bildschirme
elrema VEB Elektrische Rechenmaschinen, Teilbetrieb des späteren ROBOTRON-Kombinats
elsterglanz elsterglanz/elsterpolitur/klarofix Pflegeprodukte aus dem VEB Globus-Werke Leipzig, gegründet 1897, verstaatlicht 1949, nach der Wende durch Dow Chemical von der Treuhand gekauft und Stillegung des Werkes
emw 340/342
Eigenentwickelte PKW-Typen, hergestellt im durch die Besatzungsmacht gegründeten Awtowelo-Betrieb Eisenach (siehe > awtowelo). Aus dem Awtowelowerk in Eisenach gründete sich dann das Eisenacher Motororenwerk, das ab 1953 VEB Automobilwerke Eisenach (AWE siehe weiter unten) hieß und erst den F9 und dann die Wartburgfahrzeuge 311, 312, 313 353 und 1.3 herstellte. PKW wurden an diesem Standort seit 1896 entwickelt und produziert. Er ist damit der drittälteste Standort in Deutschland. Als erstes 1898 der Wartburgwagen (Lizenzbau der Voiturette der französischen Firma Decauville), durch die 1896 von dem Erfinder Heinrich Ehrhardt gegründete Fahrzeugfabrik Eisenach. Später wurden die bekannten DIXI-Modelle und nachdem BMW den Betrieb übernahm, der sportlich-elegante BMW 328 produziert.
epasol
Epoxydharzkleber des VEB Asol-Chemie
erfurt
Produktname der Rauhfasertapete
erika
Eine am 02.08.1954 eingetragene Wort- und Bildmarke für Schreibmaschinen
erwa³ Vorkriegsfirma, vermutlich Erich Schmidt Werke AG. Herstellung von Speisewürze, Brühwürfel, -paste, gekörnte Brühe, Ab 1956 eingetragene Wortmarke der VVB VENAG, der mehrere enteignete Kafferöstereien, enteignete Nahrungsbetriebe, wie ehemals Heine & Co. KG (dem ersten Dosen-Brühwürstehersteller u.u.a. der Halberstädter Würstchen) und enteignete Brauereien in Leipzig (Sternburg und Riebeck), Oschersleben(Germania), Erfurt (Riebeck Leipzig), Dresden (Waldschlößchen), Eisfeld (Eichberg), Halle (Brauhaus und Freyberg), Wittenberg (Rothemark), Sonneberg (Brauhaus), Leipzig (Riebeck), Gera (Riebeck Leipzig), Hohenstein-Ernstthal (Glückauf), Dessau (Schultheiss-Patzenhofer), Chemnitz (Feldschlößchen) und die Mitteldeutsche Engelhardt angehörten. Die VVB wurde später in das VEB Kombinat Nahrungsmittel und Kaffee VENAG umgewandelt. Die Brauereibetriebe wurden den Betriebsteilen des jeweils entsprechenden regionalen VEB Getränkekombinat angegliedert.
esda erzgebirgische Strümpfe für Damen. Das Erzgebirge war traditionell die Feinstrümpfe in Deutschland herstellte. Der VEB Vereinigte Strumpfwerke ESDA Thalheim wurde 1968 der Stammbetrieb des VEB Strumpfkombinates ESDA das aus vielen enteigneten Strumpffabriken wie z.B. der Gelenauer Strumpffabrik Rößler bestand. 1973 wurde aus DEDERON das Stretchgarn esdalon entwickelt.
eska Vorkriegsfirma, dann VEB Schraubenwerk ESKA Karl Marx Stadt (Chemnitz) Abküzung evtl. Erzgebigische Schraubenwerke Karl Marks Stadt, angemeldet 1956 als Wort- und Bildmarke beim Deutschen Patent und Markenamt
eterna Schallplattenmarke des"VEB Deutsche Schallplatten"
exa/exakta³
elbaflex
Vorkriegs-Markenname, "Kina Exakta" war die erste Spiegelreflexkamera der Welt, gebaut 1936 von der Ihagee (1912 vom Niederländer Johann Steenbergen gegründete "Industrie und Handelsgesellschaft m.b.H. mit Kraftbetrieb". Schon während des Krieges wurde die Firma, da die Niederlande ein "Feindesland" wa, rzwar pro Forma nicht enteignet, aber konfisziert und unter "staatliche Verwaltung" gestellt und die Vorteile des berühmten Markennamen entschädigungslos "genutznießt", denn Johann Steebergen ging ins Exil. Nach dem Krieg wurde das Dresdner Ihagee-Werk ebenfalls nicht verstaatlicht, sonder n "staatlich verwaltet" und hieß ab 1951 "Ihagee AG i.V" (Aktiengesellschaft in Verwaltung). Es wurden Kameras mit dem Namen "EXAKTA Varex" und der neu eingetragenen Wortmarke EXA Ia und Ib produziert. Später hieß das Werk VEB Ihagee Kamerawerk Dresden, das in den Kombinat VEB Pentacon aufging. Die Produktion des letzen EXAKTA-Modellreihe "EXAKTA VX 1000" wurde 1967 eingestellt.
1969 entschied des westdeutsche Bundesgerichtshof, dass die Marke EXAKTA im Westlichen Markt von der IHAGEE AG aus München* und später "Westberlin" und in der östlichen Hemissphäre von den Werk in Dresden zu verwenden ist. Bei Exporten in den westlichen Markt hießen sie dann "ELBAFLEX"Die allerletzte
"EXAKTA RTL 1000" wurde bis 1970 hergestellt, sie war aber bereits im eigentlichen Sinne keine schon keine echte EXAKTA, sondern trug nur den Namen.

* Das aus für die "westliche "-Ihagee-Kameraproduktion kam 1976


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